© 2012 by "Daniel Sievritts" · All Rights reserved ·
Regionen
Südgrönland
Mittelgrönland
Diskobucht
Ostgrönland
Nordgrönland
Land & Leute
Zahlen und Fakten
Geschichte
Geographie
Tier- & Pflanzenwelt
Klima
Ratgeber Reisen
An- und Abreise
Reiseveranstalter
Reiseausrüstung
Kreuzfahrten
Literatur & Karten
Reise- und Wanderführer
Karten
Expeditionsberichte
Natur- & Bildbände
Kultur und Geschichte
Video / DVD
Kontakt
Kontaktformular
Sitemap
Haftungsausschluss
Impressum
Greenland-Guide


Nordgrönland
Es gibt keine hundertprozentige Definition, wo Nordgrönland beginnt. Vieles spricht jedoch dafür, die Region nördlich der Diskobucht als Nordgrönland zu bezeichnen. Das Leben nördlich der Diskobucht ist noch stärker mit den ursprünglichen Tradition der Einwohner verbunden. In Nordgrönland gibt es nur drei nenneswerte Siedlungen.
Uummannaq
Uummannaq liegt ca. 500km nördlich des Polarkreises und heißt übersetzt Das Herz. Grund ist der 1.175m hohe Berg, der die Form eines Robbenherzes hat. Vom Fischfang geprägt leben in Uummannaq rund 2.800 Einwohner. Das Leben in Uummannaq ist traditionell geprägt und noch angelehnt an die ursprüngliche Kultur der Inuit.
Upernavik
Upernavik mit seinen ca. 1.100 Einwohner gehört zu der nördlichsten Region, die als Tourist problemlos erreicht werden kann. Der Shrimpfang ist die Haupteinnahmequelle. Auf Touristen ist man in Upernavik nicht eingestellt. Es so gut wie keine Unetrbringungsmöglichkeiten und der nächste Ort ist 14 Stunden mit dem Schiff entfernt. Die Schiffe fahren einmal pro Woche, per Helikopter kann man drei bis vier mal in der Woche Richtung Süden fliegen.
Qaanaaq - Thule
Qaanaaq ist die nördlichste Siedlung der Welt und Ausgangspunkt zahlreicher Arktisexpeditionen. Die nächste Siedlung ist 700km entfernt.
1951 wurde der US-Luftwaffenstützpunkt Dundas in Thule errichtet. Nicht nur als Stützpunkt auf dem weg nach Europa und Richtung UdSSR, sondern als zur Stationierung eines Raketenfrühwarnsystems wurde der Bau innerhalb von 18 Monaten in eine unwirkliche Umgebung gebaut. Der damals größte Luftwaffenstützpunkt hat die veranschlagten Baukosten von 300 Mio US$ um 1 Mrd. US$ überschritten und kostete insgeamt 1.3 Mrd US$. Für Touristen ist diese Region Sperrgebiet und kann nur mit entsprechenden Genehmigungen durch das dänische Außenministerium bereist werden.
